The sun21 crew at the press conference after their arrival in New York (Beat von Scarpatetti, David Senn, Michel Thonney, Martin Vosseler, Mark Wüst, from the left)
Arrival in New York City
The mayor of Miami, Manuel A. Diaz, presents the crew the Keys to the City of Miami.
Arrival at Martinique.
The sun21 heading to Martinique.
On the way to the Canary Islands.
Due to a storm the sun21 sought refuge in the harbour of Casablanca (Morocco).

Weblog

Nov 21, 2006: Life on board (German only)

11°C / 52°F
Position:49.5 N-28.2 W
Wind: 0km/h

Getting acquainted with life on board and meeting enthusiastic people in Karlsruhe, Mannheim, Nierstein.

5.20 pm
Vertrautwerden mit dem Boot - auch mit dem Rhein, der uns schon einmal recht herausfordert; und dann zahlreiche Begegnungen mit begeisterten Menschen in Karlsruhe, Mannheim, Nierstein. Die Kunde über unsere Reise verbreitet sich.
Vor Karlsruhe fahren wir in die Nacht hinein - starke Strömung, enge, stark  gewundene Fahrrinne, viel Schiffsverkehr. Matthias am Steuer, Mark am Radar, Martin vorne am Ausguck. "Funkspruch an das Sportschiff: Ein bissel mehr rechts; s ist schon noch Platz für euch."  Und schon schiebt sich eine hohe schwarze Wand bedenklich nahe an uns vorbei. Gemeinsam schaffen wir es, wenn wir auch mehr als einmal nur knapp an einer Boje vorbeischrammen. Erleichtert gleiten wir lautlos in den Hafen von Karlsruhe ein. Ein Pfarrer hält an Deck eine Andacht, zusammen mit einer Gruppe von Freundinnen, Freunden.
Biodiversität von Fahrzeugen, denen wir begegnen: Kanufahrer, Ruderboote - Muskelkraft als Sonnenenergieform, die die schnittigen Kähne vorbeipfeilen lässt, weisse Segel, weisse Hotelboote, weisse Yachten, darunter die "O-nass-is"; dann Lastkähne in allen Grössen, die "Voyage", die "Hans.Willem", die "Pro Contra", die "Tolerant" und wie sie alle heissen - einigen von ihnen sind wir schon wiederholt begegnet. Die "Nette" will per Funk wissen, wohin die Reise geht.

Nördlich von Mannheim legen wir zum Übernachten in einem Yachthafen an, nahe einer grossen Werft, wo früher 70, jetzt 6 Männer arbeiten. Die Werftbesitzerin beschimpft uns lächelnd, als wir ungebeten in die Werfthalle eindringen. Sie zeigt uns dann stolz die in aufwendiger Handarbeit überholten Holzboote, eines ein grosses, fast eine ganze Halle ausfüllendes Schiff aus dem Mittelmeer. "6000 bis 7000 Schrauben werden versenkt, in Epoxi-Harz eingebettet und die Bootsfläche geschliffen, bis sie ganz glatt is", fährt sie zärtlich über den polierten Bootsboden.

Grosser Empfang in Nierstein. Mit dem Feldstecher suchen wir von weitem das Ufer ab: Schwarz und bunt von Menschen ist der Bootssteg umlagert; darauf der Bürgermeister Günther, sein Vorgänger in historischer Uniform, als "Ritter Hund". Die Stadtmusik schmettert einen Willkommensmarsch; und dann Reden, Fahrt durch die weiten Rebberge, stundenlange Weinprobe, gewürzt mit Geschichtsfetzen und Kalauern. Selbst der Abstinent lernt den Unterschied zwischen Chardonnay trocken und einem lieblichen Riesling kennen. Zum Glück muss man bei der Weinprobe nicht austrinken... Und alle sind sich einig: Ohne Sonne läuft nichts, weder in Nierstein noch sonstwo. Jetzt folgen wir der "Anspach" der Köln-Düsseldorf-Linie. Sie lotst uns durch die malerischste Rheinpartie; an der Lorelei vorbei nach Lahnstein. Dort können wir in der Stadthalle an der Herbsttagung der "Vereinigung für Gesundheitsberatung" transatlantic21 einem 1000-köpfigen Publikum vorstellen. Bald Halbzeit der Rheinfahrt.

Comments

an Martin und Crew:

Hallo lieber Martin!



Wir sind sehr erfreut über Eure bisher erfolgreiche Reise .

Glückwunsch zum Neuen Jahr! Wie viel Fisch angelt Ihr denn selbst???Ha ha! Hoffentlich spielt das Wetter auch mit, dass Ihr nicht in einen Sturm geratet. Den größten von Euch geangelten Fisch wollen wir auf der Internet Seite sehen.

Spass muss sein.Also auf Euerer Weiterfahrt viel Glück

und Erfolg.

Mit vielen lieben Grüßen auch an Die Crew unbekannter Weise



Brigitte und Bernd aus Karlsruhe. 11.01.07

Diesel:

ciao zämme



Gueti sach macht witer so ;-)