We left Lanzarote in the morning of New Years Eve, with best weather and wind conditions. We could float at a higher speed than usual – over 5 knots. We took course to the Capverde Islands.
Due to several improvements, we charged the double amount of solar energy (4-1/2 to 5 kwh) compared to the Casablanca times. Therefore, our speed increased by 1 1/2 knots. Like that, the speed during the night is now 3 to 4 knots, during the day 4 to 5 or even more.
On 1 January, before sunrise, the wind turned from North to a strong SSE wind. The meteo announced wind power of Beaufort 6 to 7. Therefore, our skipper decided to avoid these winds and to land in Las Palmas (27° N/15° W), Gran Canaria. The same phenomenon happened during the Christmas days.
As we hear from other skippers, many boats, at Christmas and now, are also waiting for their departure to Capverde Islands and Bresil.
Comments
Matthias Wegmann:
Guete Morge mitenand! - Gut zu hören, dass es weiter geht. Könnt Ihr mir erklären, wie man es macht, plötzlich doppelt soviel Energie aus den Solarzellen zu ziehen? Ist es vielleicht sogar möglich, auf Euren Datalogger Zugriff zu bekommen? - Ich fände es sehr interessant, wenn neben den poetischen auch die sachlichen Aspekte zum Ausdruck kommen. - Bonne continuation.
Thomas Kost & Barbara Zehnder:
Hoi Matthias
Du erinnerst dich vielleicht noch an unsere Hochzeit im Passwanghaus (gegen Ende deiner dortigen Karriere).
Gruss
Thomas und Barbara ill103 netscape net
Familie Beretta:
Lieber Martin, liebe Solar-Transatlantic-Pioniere!
Wir wünschen Euch im Neuen Jahr ganz viel Sonnenschein, der Euch glücklich und gesund auf Eurer Reise weiterbringt und hilft, Euren Erlebnisschatz mit wundervollen Ozeangefühlen und schönen Begegnungen mit seinen Bewohnern zu bereichern.
Stärkende Grüsse!
Jacqueline, Kurt und Claudio
Beatrice:
An David Senn, und dem Ganzen Team:
Alles Gute zum Neuen Jahr, von mir aber auch von Dany Z!
Beatrice J
Ernst Tremp:
Von der Stiftsbibliothek St. Gallen an Beat von Scarpatetti und die ganze Crew herzliche Grüsse und alles Gute für die Weiterfahrt! Wir verfolgen Eure Aventüre per Internet mit Interesse und Neugier.
Dieter Büchle:
Lieber Matthias Wegmann
Annähernd doppelt soviel Solarenergie könnte man (theoretisch) aus der gleichen Fläche "ernten"(!), wenn man die Zellen genau zur Richtung der Sonneneinstrahlung ausrichten könnte. Kann man aber nicht. So bleiben es halt nur etwa 1 kW rund um die Uhr, versus ca. 2 kW "Rückenwindantrieb". Was soll das Ganze? Mit einem vernüftigen Segel wäre man jetzt schon lange und ohne jeden Motorantrieb in der Karibik. 250 Segelboote haben es im Dezember in 2-3 Wochen von Gran Canaria in die Karibik geschafft. Ein Segel hätte auch nicht so enorm viel "graue Energie" verbraten. Aber Segeln wäre halt nicht so medienwirksam.
Daniel Wiener:
Lieber Herr Büchle
Mit dem gleichen Argument könnten Sie einem Radfahrer, der über den Gotthard-Pass strampelt. sagen, er solle doch nächstes Mal den Zug nehmen. Es geht ja nicht darum, von A nach B zu gelangen bei dieser Reise, sondern medienwirksam (wie Sie richtig bemerken) allen Solarenergie-Skeptikern zu zeigen, wie weit man es mit Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energien bringen kann, wenn diese rationell eingesetzt werden. Im Übrigen schätze ich Ihre nautische Sachkenntnis sehr. Und bei der Frage der Ausrichtung der Solarzellen haben Sie natürlich recht. Das liegt ein grosses Verbesserungspotenzial drin. Wenn dieser Versuch gelingt, wäre die nächste Herausforderung, das Ganze in die Gegenrichtung zu schaffen. Und dann wäre man wohl auf ein nachführbares Sonnenpannel angewiesen. Doch bevor Charles Lindbergh den Atlantik überflog, hat er auf der Strecke St. Louis-Chicago geübt. Das schmälerte seine Leistung keineswegs.
Dieter Büchle:
Hallo Herr Wiener
Ihr Gotthard-Argument würde ich so sehen: Radfahrer nach 2 Wochen Fasten (sun21, ca. 1 kW solar) versus Top-Radfahrer mit einer grossen Portion Spaghetti im Bauch (Segelyacht, ca. 40 kW, Wind).
Eine vernünftige Lösung zum solar-vertikalen Ausrichten einer grossen Zellenfläche auf einem Boot ist
wegen der Windangriffsfläche, bzw. wegen Eigenschattenwurf technisch nicht realisierbar.
Lindbergh: "Geübt" wurde bereits an der Expo. Dort hat man reichlich Strom aus der Steckdose "nachgetankt". Die Boote waren also Hybridfahrzeuge.
Die selbe Transat-Strecke in Gegenrichtung kann allenfalls mit einem sehr grossen und vorgängig mit Solarstrom hergestellen Wasserstoffvorrat und einem damit gespiesenen leistungsfahigen Antrieb geschafft werden (wenn es denn solar sein muss).
Solarstrom ist ja gut, recht und in vielen Fällen sinnvoll. Aus physikalischen Gründen (u.a. Dichte und Viskosität von Wasser) ist aber gerade die energieintensive Hochseeschiffahrt das denkbar schlechteste Vehikel, um ihn zu propagieren. Es fehlt schlicht und einfach die notwendige Fläche. Mehr als die Gesamtfläche eines Schiffes kann nun mal nicht installiert werden. Sachlich gesehen ist das Projekt kontraproduktiv. Hier gibt es viel bessere Alternativen. Mit zusätzlicher erneuerbarer Windkraft kann bei einem konventionellen Frachter bis 50% Treibstoff gespart werden, mit "flächendeckenden" Solarzellen vielleicht 2%.